Aktuelles

Aufmerksamkeit und Reaktionszeiten nach Nachtschichten verschlechtert

DGUV (18.09.2019): Nachtarbeit verringert deutlich die Reaktionszeiten bei den betroffenen Beschäftigten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie über die gesundheitlichen Auswirkungen von Schichtarbeit bei Beschäftigten im Pflegedienst. Durchgeführt hat die Studie das Institut für Prävention und Arbeitsmedizin der DGUV, Institut der Ruhr-Universität Bochum (IPA). Die Forscherinnen und Forscher untersuchten insbesondere die Auswirkungen von Nachtarbeit auf die Aufmerksamkeit mittels des "Psychomotorischen Vigilanz Test" (PVT). Die Ergebnisse können die Grundlage für Präventionsmaßnahmen zur Vermeidung negativer Effekte von Schichtarbeit sein.

"Kopfverletzungen sind am häufigsten" - Unachtsamkeit und Alkoholeinfluss für Unfälle mit E-Scootern verantwortlich

DGUV (20.09.2019): Seit rund drei Monaten fahren elektrisch betriebene Roller durch die Straßen der Großstädte. Das Unfallgeschehen zeigt: Viele Fahrer unterschätzen die Geräte oder gehen fahrlässig mit ihnen um. "Stürze mit dem E-Scooter ereignen sich häufig bei Fahrten unter Alkoholeinfluss, durch Unachtsamkeit im Straßenverkehr oder weil die Fahrerinnen und Fahrer die Geschwindigkeit und die Handhabung unterschätzen", sagt Anika Wichmann, Unfallchirurgin am Unfallkrankenhaus Berlin.

Verkehrssicherheit im Betrieb zum Thema machen – Arbeits- und Wegeunfälle mit LKW nehmen zu

DGUV (12.09.2019): Bei den Arbeits- und Wegeunfällen im Straßenverkehr hat die Zahl der Unfälle, an denen ein LKW beteiligt war, in den vergangenen Jahren zugenommen. Im Jahr 2014 waren es noch knapp 5.600 Unfälle, 2018 schon 6.228. Darauf weisen Berufsgenossenschaften und Unfallkassen anlässlich des Kontrolltags sicher.mobil.leben der Polizei hin. Unter dem Motto "Brummis im Blick" kontrolliert die Polizei heute bundesweit die Sicherheit von Lkw und die Fahrtauglichkeit ihrer Fahrerinnen und Fahrer. Die gesetzliche Unfallversicherung unterstützt das Anliegen, die Sicherheit im Straßenverkehr zu fördern. Im Rahmen ihrer Kampagne "kommmitmensch" ruft sie Betriebe auf, Führungskräfte und Beschäftigte stärker für die Risiken von Ablenkung am Steuer zu sensibilisieren.

IFA-Prüflabor Gleitsicherheit von Bodenbelägen

(IFA, August 2019): Stolpern, Stürzen und Ausrutschen gehören zu den häufigsten Unfallursachen: Etwa 20 % aller meldepflichtigen Arbeitsunfälle sind darauf zurückzuführen! Die Beschaffenheit des Bodens spielt bei der Vermeidung von Rutschunfällen die wohl größte Rolle. Ein passend ausgewählter und richtig gestalteter Boden kann unabhängig vom Schuhwerk und auch bei Verunreinigungen oder Nässe noch eine ausreichende Rutschhemmung bieten. Hier setzt das IFA-Prüflabor "Gleitsicherheit von Bodenbelägen" an: Es prüft und bewertet Bodenbeläge anhand der maßgeblichen Normen und DGUV-Vorgaben.

Klima im Fahrzeug - Antworten auf die häufigsten Fragen (DGUV Information 215-530 )

DGUV (Juli 2019): Beim Führen eines Fahrzeuges ergeben sich ständig wechselnde Situationen, auf die das Fahrpersonal reagieren muss, beispielsweise durch Steuer- oder Bremsmanöver. Ermüdung und Fehlbeurteilungen führen zu Fahrfehlern und unter Umständen zu Unfällen mit gravierenden Folgen. Zu den Umgebungseinflüssen gehören besonders die klimatischen Verhältnisse und die Luftqualität. Durch geeignete Maßnahmen können diese verbessert werden.

Der Schulgarten

DGUV: Schulgärten erleben zurzeit ein großes Comeback, denn sie bieten vielfältige Potenziale für die Ziele moderner, zukunftsfähiger Bildung. Hier können Kinder ganz unmittelbar und praktisch Natur erleben, erforschen und mitgestalten. Die Unterrichtseinheit gibt dazu viele praktische Tipps, wie das gemeinsame Gärtnern über die gesamte Grundschulzeit hinweg sicher gelingen kann.

Gesunde Schultüte für einen guten Start

UK Mecklenburg-Vorpommern (22.07.2019): Etwa ab dem Jahr 1810 versüßte die Schultüte besonders in Sachsen und Thüringen den Erstklässlern den Weg in die Schule. Damals wurde den Kindern erzählt, dass im Haus des Lehrers ein Schultütenbaum wachse. Wenn die persönliche Schultüte dort reif und groß genug wäre, könne das Kind in die Schule gehen.

Nichts und niemand verändert sich...

.... durch Druck. Das haben viele Führungskräfte von heute verstanden. Häufig sind Agilität, Selbstverantwortung und eine bessere (Fehler-)Kultur ihre aktuellen Antworten, um die Prozesse und Ergebnisse im Unternehmen optimal zu verändern. Alte Muster in den Unternehmensstrukturen sowie gelerntes Verhalten in der Belegschaft hindern sie jedoch daran, die Potentiale dieser Methoden voll entfalten zu können. Dann helfen so genannte Musterbrecher.

Arbeitsschutz für alle Abläufe in Küchenbetrieben

DGUV (20.06.2019): Neue DGUV-Branchenregel 110-003 "Küchenbetriebe" zeigt praxisnah, wie Beschäftigte in Küchen sicher und gesund arbeiten können. Für Menschen, die beruflich in Küchen arbeiten, ist die Zubereitung von Speisen nur eine von vielen Aufgaben. Die Lagerung und Vorbereitung der Waren, die Essensausgabe und -lieferung sowie die Reinigung und die Kontrolle der Arbeitsstätte gehören ebenfalls dazu. Wie Beschäftigte in all diesen Bereichen sicher arbeiten und dabei gesund bleiben, zeigt die neue Regel 110-003 "Branche Küchenbetriebe" der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV). Sie richtet sich an Unternehmen, die Küchen betreiben, darunter Hotels, Restaurants, Imbisse, Caterer und Systemgastronomen sowie Verantwortliche in Küchen öffentlicher Einrichtungen, Heime und Krankenhäuser.