Aktuelles

Versicherungsschutz

DGUV (April 2020): COVID-19 ist von der WHO als Pandemie eingestuft worden. Die Infektionskrankheit stellt somit eine Allgemeingefahr dar. Damit erfüllt sie im Regelfall nicht die Voraussetzungen eines Arbeitsunfalls, denn die Betroffenheit ergibt sich zufällig und unabhängig von der versicherten Tätigkeit. Ggf. kommt eine Berufskrankheit in Betracht.

Unfallversicherungsträger bieten Unternehmen in wirtschaftlichen Schwierigkeiten Beitragserleichterungen an

DGUV (30.03.2020): Wie jedes Jahr versenden die Träger der gesetzlichen Unfallversicherung in den nächsten Wochen Vorschuss- oder Beitragsbescheide an die bei ihnen versicherten Unternehmen und Einrichtungen. Mit den Beiträgen finanzieren sie ihre Leistungen, unter anderem die Ausgaben für Prävention, Renten, Heilbehandlung und Rehabilitation nach Arbeitsunfällen und bei Berufskrankheiten. Da aufgrund der Pandemie derzeit viele Branchen in wirtschaftlichen Schwierigkeiten sind, bieten insbesondere die Berufsgenossenschaften den Unternehmen, die sich in einer wirtschaftlichen Notlage befinden, Erleichterungen bei den Beitragszahlungen an.

Aktuelle Hinweise der Unfallversicherungsträger zu Corona

30.03.2020: Die Berufsgenossenschaften veröffentlichen auf ihren Internetseiten täglich aktuelle Meldungen zum Schutz vor Ansteckung mit dem Coronavirus. Es werden konkrete branchenspezifische bzw. tätigkeitsspezifische Handlungsempfehlungen aufgezeigt, so z. B. Hinweise für Kassenarbeitsplätze, für Fahrpersonal, für Arbeitsplätze im Handel oder auch Arbeitshilfen mit Mitarbeiter am Bau. Wir haben eine Sammlung aktueller Links zu solchen Empfehlungen zusammengestellt.

Tipps zum Homeoffice mit Kindern

DGUV (27.03.2020): Kita- und Schulkinder, die in der aktuellen Corona-Krise in einer Notbetreuung in Kitas oder Schulen sind, weil Ihre Eltern in Bereichen der kritischen Infrastruktur arbeiten, stehen weiterhin unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Darauf weisen die Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand hin. Ereignen sich Unfälle hingegen im Rahmen einer privat organisierten Kinderbetreuung, ist die gesetzliche Krankenversicherung der richtige Ansprechpartner.

Homeoffice: Kurz-Check Telefonkonferenz

DGUV (26.03.2020): Innerhalb kürzester Zeit ist das Homeoffice für viele Beschäftigte Realität geworden. Meist von null auf hundert – ohne Vorbereitungszeit und ohne im Vorfeld verlässliche Prozesse festlegen zu können. Wichtige Besprechungen laufen jetzt per Telefonkonferenz, oftmals mehrere am Tag. Damit dies möglichst problemlos abläuft, bietet die Kampagne "kommmitmensch" der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen die wichtigsten Tipps für eine entspannte Telefonkonferenz. Die "Telko", ob online oder per Telefon, ist momentan für viele ein beliebtes Mittel, um sich mit Externen oder im Team zu besprechen – so kann man Büroarbeit von zu Hause verrichten und bleibt trotzdem im Austausch. Damit das für alle gleichermaßen entspannt abläuft, gilt es, einige Regeln zu beachten.

Coronavirus: Beschäftigte von externen Betrieben in den betrieblichen Informationsketten berücksichtigen

DGUV (20.03.20): In vielen Betrieben sind neben der Stammbelegschaft auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von externen Betrieben, z.B. Handwerksbetriebe oder Zeitarbeitsfirmen tätig. Auch diese Personen müssen über die Maßnahmen informiert sein, die aktuell im Betrieb hinsichtlich des Coronavirus getroffen werden. Darauf weisen Berufsgenossenschaften und Unfallkassen im Rahmen ihrer Kampagne "kommmitmensch" hin.

Home-Office: So bleibt die Arbeit sicher und gesund

DGUV (16.03.2020): Aus Infektionsschutzgründen planen viele Unternehmen derzeit, Beschäftigte ins Home-Office zu schicken, oder haben dies bereits getan. Nicht überall wird es jedoch fest eingerichtete Telearbeitsplätze geben. Wenn vorhanden, ist das heimische Arbeitszimmer mit Schreibtisch und Bürostuhl der beste Platz zum Arbeiten. Aber auch wenn der heimische Küchentisch als Lösung herhalten muss, können Beschäftigte die Arbeit sicher und entspannt gestalten.

Gefahrenschwerpunkt Frachtcontainer

IFA: Die Praxishilfen "Gefahrenschwerpunkt Frachtcontainer" möchten Ihnen bei der Erfüllung der gesetzlichen Pflichten zur Gefährdungsbeurteilung beim Öffnen und Entladen von Frachtcontainern helfen.