Aktuelles

Arbeitsbedingungen im Homeoffice – Interview mit Prof. Dr. Windemuth

DGUV (April 2020): Prof. Dr. Windemuth, Arbeitspsychologe und Leiter des Instituts für Arbeit und Gesundheit (IAG) der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) hat mit der „Initiative Neue Qualität der Arbeit“ über Arbeitsbedingungen im Homeoffice gesprochen. Prof. Dr. Windemuth erinnert in einem Interview mit der „Initiative Neue Qualität der Arbeit“ daran, dass Beschäftigte sich an ihrem Arbeitsplatz wohlfühlen müssen – ob im Büro oder im Homeoffice. Dazu gehören auch die richtige Ausstattung und die Möglichkeit, ungestört zu arbeiten. Regelmäßige Meetings, Arbeits- und Pausenzeiten sorgen für eine Konditionierung und damit für die bessere Trennung von Arbeit und Privatem. Für Führungskräfte ist das Arbeiten im Homeoffice oft eine neue Herausforderung – Prof. Dr. Windemuth spricht hier den Wandel in der Arbeitswelt an: Vertrauen statt Kontrolle. „Klar ist: Home-Office funktioniert nur, wenn die Beschäftigten und die Führungskräfte Vertrauen zueinander haben.“ Was die Kommunikation angeht, sollten Führungskräfte nicht den Kontakt zu den Mitarbeitenden verlieren: „Auch im Home-Office gilt: Stehen Sie als Führungskraft für Gespräche zur Verfügung.“

Napo: Stoppt die Pandemie!

Die Coronavirus Pandemie hat schwerwiegende Auswirkungen auf Arbeitsplätze, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Unternehmen. Es gibt viele Präventionsmaßnahmen, die dazu beitragen, sich und andere vor einer Infektion zu schützen. Auch Napo möchte einen Beitrag leisten. Er zeigt in dieser Szene wie schnell sich Viren verbreiten und wie dies durch Händewaschen – als eine von vielen Maßnahmen– verringert werden kann.

Schutzmaßnahmen für Handwerkerinnen und Handwerker im Kundendienst

DGUV (02.04.20): Während viele Beschäftigte derzeit von Zuhause aus arbeiten, können Handwerkerinnen und Handwerker nicht einfach ins Homeoffice wechseln. Ein enger Kontakt zwischen ihnen und ihren Kundinnen und Kunden lässt sich bei ihren Arbeiten oftmals nicht vermeiden.

Corona: Sonderseiten der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen

DGUV (April 2020): Berufsgenossenschaften und Unfallkassen haben für ihre Mitgliedsunternehmen und Einrichtungen, für die Beschäftigten und ihre Versicherten vielfältige Informationen größtenteils auf eigenen Sonderseiten bereitgestellt. Hier finden Sie eine Übersicht über derzeit aktuelle Seiten.

Versicherungsschutz

DGUV (April 2020): COVID-19 ist von der WHO als Pandemie eingestuft worden. Die Infektionskrankheit stellt somit eine Allgemeingefahr dar. Damit erfüllt sie im Regelfall nicht die Voraussetzungen eines Arbeitsunfalls, denn die Betroffenheit ergibt sich zufällig und unabhängig von der versicherten Tätigkeit. Ggf. kommt eine Berufskrankheit in Betracht.

Unfallversicherungsträger bieten Unternehmen in wirtschaftlichen Schwierigkeiten Beitragserleichterungen an

DGUV (30.03.2020): Wie jedes Jahr versenden die Träger der gesetzlichen Unfallversicherung in den nächsten Wochen Vorschuss- oder Beitragsbescheide an die bei ihnen versicherten Unternehmen und Einrichtungen. Mit den Beiträgen finanzieren sie ihre Leistungen, unter anderem die Ausgaben für Prävention, Renten, Heilbehandlung und Rehabilitation nach Arbeitsunfällen und bei Berufskrankheiten. Da aufgrund der Pandemie derzeit viele Branchen in wirtschaftlichen Schwierigkeiten sind, bieten insbesondere die Berufsgenossenschaften den Unternehmen, die sich in einer wirtschaftlichen Notlage befinden, Erleichterungen bei den Beitragszahlungen an.

Aktuelle Hinweise der Unfallversicherungsträger zu Corona

30.03.2020: Die Berufsgenossenschaften veröffentlichen auf ihren Internetseiten täglich aktuelle Meldungen zum Schutz vor Ansteckung mit dem Coronavirus. Es werden konkrete branchenspezifische bzw. tätigkeitsspezifische Handlungsempfehlungen aufgezeigt, so z. B. Hinweise für Kassenarbeitsplätze, für Fahrpersonal, für Arbeitsplätze im Handel oder auch Arbeitshilfen mit Mitarbeiter am Bau. Wir haben eine Sammlung aktueller Links zu solchen Empfehlungen zusammengestellt.

Tipps zum Homeoffice mit Kindern

DGUV (27.03.2020): Kita- und Schulkinder, die in der aktuellen Corona-Krise in einer Notbetreuung in Kitas oder Schulen sind, weil Ihre Eltern in Bereichen der kritischen Infrastruktur arbeiten, stehen weiterhin unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Darauf weisen die Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand hin. Ereignen sich Unfälle hingegen im Rahmen einer privat organisierten Kinderbetreuung, ist die gesetzliche Krankenversicherung der richtige Ansprechpartner.

Homeoffice: Kurz-Check Telefonkonferenz

DGUV (26.03.2020): Innerhalb kürzester Zeit ist das Homeoffice für viele Beschäftigte Realität geworden. Meist von null auf hundert – ohne Vorbereitungszeit und ohne im Vorfeld verlässliche Prozesse festlegen zu können. Wichtige Besprechungen laufen jetzt per Telefonkonferenz, oftmals mehrere am Tag. Damit dies möglichst problemlos abläuft, bietet die Kampagne "kommmitmensch" der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen die wichtigsten Tipps für eine entspannte Telefonkonferenz. Die "Telko", ob online oder per Telefon, ist momentan für viele ein beliebtes Mittel, um sich mit Externen oder im Team zu besprechen – so kann man Büroarbeit von zu Hause verrichten und bleibt trotzdem im Austausch. Damit das für alle gleichermaßen entspannt abläuft, gilt es, einige Regeln zu beachten.